Der 2. Oktober 2007 markierte den letzten Handelstag der DEPFA-Aktie. Die DEPFA ist seitdem keine unabhängige börsennotierte Gesellschaft mehr. Die letzten Schritte hin zur Fusion sind dadurch erfolgreich durchlaufen worden und die DEPFA ist nun eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Hypo Real Estate Group. Die erfolgreiche Durchführung der Transaktion erscheint umso bemerkenswerter, bedenkt man die schwere Krise an den Kreditmärkten, die sich durch den Sommer 2007 zog. Dies unterstreicht jedoch, dass Investoren auch in jener schwierigen Zeit nie die überzeugende Equity Story der beiden fusionierten Gesellschaften aus den Augen verloren hatten.
Es war die zweitgrößte Transaktion zwischen Geldinstituten in Deutschland der letzten Jahre und die bisher größte Transaktion ihrer Art in Irland.
Die letzte Notierung für die DEPFA-Aktie lautetete 14,90 Euro, was einer Marktkapitalisierung von 5,3 Mrd. Euro entspricht. Dies ist eine wesentliche Steigerung gegenüber der Erstnotierung von 6,30 Euro (Marktkapitalisierung: 2,2 Mrd. Euro) im Juni 2002, als die DEPFA sich als unabhängige Bank für den öffentlichen Sektor neu aufgestellt hatte. In den Folgejahren entwickelte sich die DEPFA erfolgreich von einer Institution, die aufgrund des hohen Ergebnisbeitrags des Eigenhandels anfällig gegenüber Marktschwankungen war, hin zu einer Bank mit Fokus auf ihr Kundengeschäft. Dieses erwirtschaftet mittlerweile fast den gesamten Gewinn der Gesellschaft. Diese Strategie der strikten Kundenorientierung wird auch in der fusionierten Gruppe beibehalten werden, flankiert von Unternehmergeist und Initiative, Eigenschaften, die beiden Organisationen innewohnen.