Im Rahmen der Privatisierungspolitik der Bundesrepublik Deutschland wurde die DEPFA zum Jahreswechsel 1989/90 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.
Der Börsengang und die damit verbundene breite Platzierung der Aktien fand im März 1991 statt. Die Privatisierung der DEPFA gilt als eine der erfolgreichsten in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Die DEPFA Gruppe agierte seit 1990 nicht mehr auf der Basis eines öffentlichen Auftrages sondern fühlte sich als markt- und ertragsorientiertes Unternehmen dem Shareholder Value Prinzip verpflichtet.
Ab der zweiten Hälfte der 90-iger Jahre zeigte sich jedoch, dass das deutsche Hypothekenbankgesetz ein zu enges Korsett für die weitere Entwicklung der Staatsfinanzierungs- und Immobilienaktivitäten geworden war. Vorstand und Aufsichtsrat der DEPFA Gruppe schlugen daher vor, den Konzern in zwei Spezialbanken aufzuspalten. Am 15. Oktober 2001 stimmten die DEPFA-Aktionäre mit 99,95% der Teilung des Konzerns in eine Staatsfinanzierungs- und eine Immobilienbank zu. Die neue Struktur sollte die Optimierung des Geschäftsmodells und die weitere internationale Expansion ermöglichen. Der mehrstufige Teilungsprozess wurde im Juni 2002 abgeschlossen und brachte die Staatsfinanzierungsbank DEPFA BANK plc und die Aareal Bank AG als Immobilienspezialisten hervor.